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Die Kunstinitiative an der TUHH

Ein Shootingstar –
Die Kunstinitiative an der TUHH
Chronologie der Ereignisse in den Jahren  2009 - 2011

 

2011

 

7. und 14. Januar 2011

Führungen zur Ausstellung „ P(R)UNK" in der Sammlung Falckenberg

 

18. Januar 2011

Vortrag „Standortfaktor Kunst" von Dr. Dirk Luckow, Leiter der Deichtorhallen, Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung „Vom Nützlichen und Schönen - Begegnungen von Technik und Kunst"

 

25. Januar 2011

Vortrag „Privatsammler und Museen", von Dr. Harald Falckenberg, Jurist, Unternehmer, Sammler Hamburg im Rahmen der Ringvprlesung „Vom Nützlichen und Schönen - Begegnungen von Technik und Kunst"

 

4. und 11. März 2011

Führungen zu der Ausstellung „Kapitän Pamphile" in der Sammlung Falckenberg

 

3. Mai 2011

Feierliche Eröffnung der Neupräsentation des Hanne Darboven Werkes „Wende 80" mit TUHH-Präsident Garabed Antranikian sowie Albert Darboven und mehr als 100 geladenen Gästen, darunter Senatsdirektorin Marie-Luise Tolle, der Sammler Dr. Harald Falckenberg, die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und Intendantin des Ernst-Deutsch-Theaters, Isabella Vértes-Schütter, der Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, Claus Strunz, der ehemalige Studioleiter des ZDF, Knut Terjung; die Schwester der Künstlerin, Ellen Darboven-Zapffe, die Sammler Liebelt und Sohst, der Unternehmer Arne Weber.

 

10. Mai 2011

Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Harburg lehnt die Förderung der Neugestaltung des Foyers mit „Wende 80" von Hanne Darboven zu einem öffentlichen Kunst-Raum ab

 

Mai 2011

17 Monate nach Gründung hat die Kunstinitiative an der TUHH ihre ersten Ziele erreicht: Das Kunstwerk „Wende 80 von Hanne Darboven ist ins rechte Licht gesetzt, eine Ringvorlesung zum Thema „Technik und Kunst" wurde durchgeführt, es gibt ein neues nichttechnisches Seminarangebot für Studierende und regelmäßige Führungen zu Ausstellungen in der Sammlung Falkckenberg.

 

19. Mai 2011

Die Kunstinitiative sucht Verstärkung und lädt Professoren, Studierende und Mitarbeiter zu einem Treffen ein. Mehr als 20 sind gekommen und schmieden neue Pläne.

 

26. und 27. Mai 2011

Führungen zur Ausstellung „Marylin Minter und Hanne Darboven"" in der Sammlung Falckenberg ab sofort unter organisatorischer Leitung von Simone Fahrenholtz und Joachim Stieglitz von der TUHH

 

12. Juli 2011

Führung zur Ausstellung „Dieter Meier" in der Sammlung Falckenberg

 

 

2010

 

13. Februar 2010

Außer als Gäste sind Studierende der TUHH ab sofort bei Vernissagen der Sammlung Falckenberg im Team des Wachpersonals. Auch diese praktische Form der Verbindung von Technik und Kunst soll etabliert werden.

 

März 2010

Das Hochschulmagazin „Spektrum" berichtet auf zehn Extra-Seiten über Kunst und die Kunstinitiative an der TUHH

 

24. März 2010

www.tuhh.de/kunst/: Die Kunstinitiative ist - mit großzügiger Unterstützung der TuTech - online!

 

8. April 2010

Erste Führung für die TUHH durch die Sammlug Falckenberg anlässlich der Ausstellung „Der weiße Schimmel - You can observe a lot by watching"

 

20. April 2010

Erste Pläne zur Neugestaltung des Foyers mit dem Kunstwerk „Wende 80" von Hanne Darboven

 

3. Mai 2010

Die Kunstinitiative an der TUHH wird Mitglied im Verein Kunstverein Harburger Bahnhof.

 

9. Juni 2010

Führung zu den Kunstwerken auf dem Campus mit Joachim Stieglitz von der TUHH wird zu einem dauerhaften Angebot der Kunstinitiative

 

7. Juli 2010

Der Sender NDR 90,3 berichtet über die Kunstinitiative an der TUHH

 

24. Juni 2010

TUHH-Präsident Professor Edwin Kreuzer begrüßt Albert Darboven, Vorsitzender der Hanne Darboven Stiftung und Inhaber der J.J. Darboven GmbH, an der TUHH. Thema: Gegenwärtige und künftige Präsentation des Kunstwerkes „Wende 80" von Hanne Darboven. Weitere Teilnehmer seitens der Stiftung: Dr. Robert Schütz, Dr. Julia Runte; Dr. Ernst Busche sowie seitens der TUHH TUHH-Professor Viktor Sigrist und Belinda Grace-Gardner (Kunsthistorikerin); Birgit Knutzen (Innenarchitektin); Jutta Katharina Werner (Pressesprecherin).

 

6. September 2010

Jürgen Heimath (SPD) und Dr. Kurt Duwe (FDP) folgen der Einladung des TUHH-Präsidenten Professor Edwin Kreuzer an Politiker aller Fraktionen der Bezirksversammlung Harburg zu einem Gespräch über die gegenwärtige und künftige Präsentation des Kunstwerkes „Wende 80" von Hanne Darboven.

 

18. Oktober 2010

Zusage der Hanne Darboven-Stiftung auf finanzielle Förderung der Neugestaltung des Foyers mit „Wende 80" von Hanne Darboven zu einem öffentlichen Kunst-Raum.

 

26. Oktober 2010

Beginn der Ringvorlesung  „Vom Nützlichen und Schönen - Begegnungen von Technik und Kunst" mit Professor Gernot Böhme über „Nützliche und ‚lustige' Technik", Institut für praktische Philosophie, Darmstadt.

 

3. November 2010

Vortrag mit Dialog über Hanne Darboven „Bilder schreiben - Hanne Darbovens raumgreifende Kunst"mit Belinda Grace-Gardner, Autorin und Kunstkriterin, sowie Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, Direktor der Kunsthalle Bremen, im Rahmen der Ringvorlesung „Vom Nützlichen und Schönen - Begegnungen von Technik und Kunst"

 

17. November 2010

„Hohe Schule der Kunst": Bericht im Lokalteil Harburg des Hamburger Abendblattes über die Kunstinitiative an der TUHH

 

23. November 2010

Vortrag „Bauen für die Kunst" von Prof. Dr. Meinhard von Gerkan, gmp Architektenbüro, im Rahmen der Ringvorlesung „Vom Nützlichen und Schönen - Begegnungen von Technik und Kunst"

 

30. November 2010

Zusage der Sparkasse Harburg-Buxtehude auf Förderung der Neugestaltung des Foyers mit „Wende 80" von Hanne Darboven zu einem öffentlichen Kunst-Raum

 

 

2009

9. Januar 2009

Erstes Treffen mit Vertretern der Kunsteinrichtungen im Süden Hamburgs im NIT. Beide Seiten formulieren den Wunsch einer Kooperation: ein Brückenschlag von der TUHH zur Kunst vor Ort. Teilnehmer: Dr. Jermann vom NIT, Dr. Dunst, Jutta K. Werner von der TUHH sowie Bezirksamtsleiter i. R. Bernhard Hellriegel, Dr. Weber, Tim Voss, Britta Peters vom Kunstverein Harburger Bahnhof und Julia Sökeland von der Sammlung Falckenberg.

23. April 2009

Erste Sitzung des Initiativkreises Kunst an der TUHH im Konferenzraum des Präsidiums. Der Initiativkreis Kunst an der TUHH formiert sich. Gründungsmitglieder i. d. Sinne sind Dr. -Ing. Dietmar Dunst, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe, Dr. Dirk Lichtenberg, Waltraud Oelerich, Jutta K. Werner. Die Idee wird zudem begrüßt und mitgetragen von den ebenfalls angesprochenen Professoren: Cornelius Herstatt, Michael Morlock, Karl Schulte, Sibylle Schupp, Viktor Sigrist.

24. Juni 2009

Gespräch mit dem Direktor des Archäologischen Museums, Prof. Dr. Rainer Maria Weiss, sowie Prof. Sibylle Schupp, Dr. Dietmar Dunst und Jutta K. Werner.

2. Juli 2009

Erster offizieller Besuch des Initiativkreises im Kunstverein Harburger Bahnhof mit Besichtigung eines Kunstwerkes aus der „Reihe: Ordnung sucht Geld“ Teilnehmer sind außer sechs Studierenden die Professoren Schulte und Grabe sowie Dr. Dunst, Dr. Lichtenberg, Waltraud Oelerich, Jutta K. Werner.

August 2009

Simone Fahrenholz erklärt sich bereit, die Kunstinitiative an der TUHH ehrenamtlich zu unterstützen und ist seitdem aktiv.

September 2009

Vier Arbeitsfelder werden definiert. Als erste startet die Arbeitsgruppe „Hanne Darboven“ unter Leitung von Simone Fahrenholz.

September 2009

Der AStA beteiligt sich an der „Zeremonie auf dem Sand“ im Rahmen der Ausstellung „10 Grad Harburger Berge“.

Oktober 2009

Die Fachschaften IT/ET sowie AIW besuchen im Rahmen der Orientierungswoche die temporäre Ausstellung „10 Grad Harburger Berge“ und lernen Harburg auch durch den Blickwinkel der Kunst kennen.

November 2009

Professor Cornelius Herstatt schlägt eine Ringvorlesung zum Thema Kunst an der TUHH vor. Eine Arbeitsgruppe wird eingerichtet.

Dezember 2009

Zum ersten Mal werden exklusiv für die TUHH Führungen durch die Sammlung Falckenberg angeboten – mit einem überwältigenden Echo: Studierende, Doktoranden und Mitarbeiter der TUHH besuchen die Ausstellung „Robert Wilson Video Porträts“.

Kunstinititative

Ausstellungen

PSYCHO - ENA SWANSEA UND ROBERT LUCANDER

Zum Jahresende werden in der Sammlung Falckenberg poetisch-surrealistisch anmutende Bilder der amerikanischen Malerin Ena Swansea und subversiv-hintergründige Werke des in Berlin lebenden finnischen Künstlers Robert Lucander gezeigt.

Der Titel der Ausstellung spielt auf den gleichnamigen Horror-Klassiker von Alfred Hitchcock an und lässt an die Entgleisungen von Schizophrenen, Psychopaten oder anderer psychisch Kranker denken. »Psycho« bedeutet im Griechischen »Seele«, umgangssprachlich wird mit »Psycho« eine psychisch erkrankte, häufig verhaltensauffällige und zu aggressivem Verhalten neigende Person bezeichnet, die ihre Umwelt verstört und bedroht. Der Begriff weckt die Erwartung von Kunst, die das Nichtkonforme, Verrückte und dadurch Bedrohliche oder Unheimliche zum Thema hat.

Die Gemälde von Ena Swansea (geboren 1965 in North Carolina) handeln von Träumen und Affekten und zeugen von einer Faszination für das Rätselhafte und die Kraft der Phantasie. Man kann die Bilder als Ausdruck von unterbewussten und irrationalen Wünschen und Ängsten lesen. Ihre flüchtig anmutenden »Traumbilder« vermitteln sich dem Betrachter in der sinnlichen Unmittelbarkeit der Malerei. In Form der klassischen Genres des Porträts, des Gruppenbildes und der Landschaftsmalerei bringt Swansea ihre intimen Gefühle zum Ausdruck. Ihre Malerei entspringt dem Bedürfnis nach der Auseinandersetzung mit der eigenen Befindlichkeit und den persönlichen Ängsten und Traumata und hält gleichzeitig der Gesellschaft einen Spiegel vor.

Das Hauptinteresse des in Berlin lebenden Robert Lucander (geboren 1962) gilt ebenfalls dem Porträt und Gesellschaftsbild, allerdings nicht im traditionellen Sinn. Weder geht es ihm inhaltlich um das Erfassen des Wesens der abgebildeten Person, noch formal um den klassisch malerischen Prozess der Realitätsabbildung. Im Gegensatz zum suggestiven Illusionismus Ena Swanseas steht bei Robert Lucanders Werken das verwendete Material und die bildkünstlerische Technik selbst im Vordergrund. So scheinen sich die Bilder und Montagen des finnischen Künstlers unmittelbar aus dem Bildträger selbst, der Maserung und den Astlöchern des hölzernen Bildträgers herauszuschälen. Lucander bedient sich der Bildwelt der Magazine und der Werbung, zerlegt die bunte Medienwelt in Fragmente und setzt sie durch Reduktion, Übermalung, Montage, Spiegelungen und Vervielfältigung zu eigenen Bild-Aussagen zusammen, die nur auf den ersten Blick oberflächig und harmlos wirken. Alltägliche Pressemeldungen und Zeitungsbilder benutzt der Künstler für seine subversiv-humorvollen Studien menschlicher Gesten und Grimassen und deckt die gesellschaftlichen Abgründe hinter der Welt der schönen Bilder auf.

Beide Künstler verunsichern unsere Sehgewohnheit, erzeugen ein subtiles Unbehagen und entlarven wahlweise die eigene oder gesellschaftliche Wirklichkeit als „ verrückt".

Sammlung Falckenberg
Phoenix Fabrikhallen
Wilstorfer Straße 71, Tor 2
21073 Hamburg - Harburg

www.sammlung-falckenberg.de

 

Rundgang zu Kunstwerken an der TUHH

Die TUHH ist im Besitz einer Reihe bedeutender Kunstwerke. So sind auf dem Campus Werke der Konzeptkünstler Hanne Darboven sowie Peter Friedel, des italienisch-französischen Bildhauers Berto Lardera, des chinesischen Porträtmalers Chui Wang und des Gebrauchsgrafikers Alfred Mahlau zu sehen. In einem Rundgang der Kunstinitiative erfahren die Teilnehmer mehr über diese Künstler sowie ihrer an der TUHH gezeigten Werke.

Die etwa eineinhalbstündige Führung für Gruppen ab sechs Personen ist kostenlos und wird auch für nicht der TUHH angehörige Studierende oder Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen angeboten. Organisiert und durchgeführt wird der Rundgang von Joachim Stieglitz, der in seinem Studium mit der Kunst in Berührung kam und heute als Sekretär am Institut für Massivbau tätig ist. Anmeldungen und weitere Informationen unter der Rufnummer: 040 / 42878-3222 und E-Mail.